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Endlich mal wieder Italien - nach all den vielen
exotischen Reisen etwas in der "Nähe" - schnell mit dem Flieger zu
erreichen und absolut kindertauglich. Unsere beiden Jungs waren absolut
begeistert und täglich mindestens 5 Stunden im und am Meer zu finden.
Wir buchten einen Flug nach Rom, da diese Flüge - im
Gegensatz zu den Flügen direkt nach Süditalien - auch im Reisejahr
noch erschwinglich sind. Alles andere muss man lange Zeit voraus buchen,
um einigermaßen günstig in den Süden zu kommen - jedenfalls zur
Ferienzeit. Mit einem schon in Deutschland angemieteten Panda, den wir in
Rom am Flughafen abgeholt haben, sind wir am selben Tag gen Osten zum
Stiefelsporn, dem wilden Gargano, gefahren. Fahrzeit ca. 5 Stunden. Ein
Hüttchen auf dem Campingplatz Spiaggia Lunga war zum Schnäppchenpreis
gebucht, Küche auf der Terrasse - sehr einfach, kein Fernsehen, kein Radio
- dafür Meer in der Nähe und jeden Morgen die Möglichkeit, frischen
Meerfang direkt von Fliegenden Händler zu kaufen. Auf dem Campingplatz
Spiaggia Lunga gibt es ein Restaurant und abends Animation auf
Italienisch. Das Gute
ist: man bekommt einen festen Liegeplatz am Strand mit Schirm und 2
Liegestühlen. Hört sich sehr pomadig an, aber man will sich ja auch nicht
um Plätze streiten. Italienische Strände in der Nähe von Anlagen oder
Städten sind eh immer sehr gut besucht - allerdings fanden wir das
erstaunlich angenehm, da man dort keine deutschen Bunken am Strand
hat, sondern sich von der mediterranen Lebensfreude anstecken lassen kann.
Die Anlage liegt zwischen Peschici und Vieste - beide Städte sind sehr
besuchenswert, besonders zum Sonnenuntergang.
An den Küsten des Garganos fanden wir übrigens auch noch
einige andere traumhafte Strände, die man fast für sich alleine hat. Sind
übrigens keine Geheimtipps, sondern finden sich auf vielen touristischen
Karten.
Vom Gargano aus sind wir dann eine Woche später zur
anderen Seite nach Kalabrien gefahren, nicht ohne auf dem Weg dorthin
einen Abstecher nach Alberobello zu den Trullis zu machen. Sehenswert.
Von Apulien nach lalabrien ist man den ganzen Tag unterwegs, die Strecke ist
zum Glück sehr
abwechslungsreich - Navi ist hilfreich!
In Kalabrien wohnten wir in der Nähe von Tropea in S.
Maria di Ricadi, genauer gesagt im Baia d´Ercole direkt am Meer. Eine
wirklich wunderschöne Anlage, reichhaltiges Frühstück und exzellentes
italienisches Abendbuffet; Höhepunkt der kalabrische Abend mit
Alleinunterhalter und Tanz. Die Kinder waren begeistert, sind aber hier
lieber in den Pool als ins Meer an der Anlage baden gegangen. Von hier aus
ist es nur ein Katzensprung nach Tropea; eine Stadt wie aus dem Bilderbuch
mit tollen Strand direkt unterhalb der Altstadt. Da sind wir dreimal
hingefahren; beim nächsten Mal würde ich einen Sonnenschirm mitnehmen.
Letzte Station unserer kleinen Rundreise war Pompeii
bei Neapel. Gewohnt haben wir auf dem Campingplatz Spartacus (Wow,
leckerste Pizza und Nudeln vom Feinsten - Hut ab) direkt an den
Ausgrabungen. Von dort aus haben wir den Vesuv erklettert (in Wirklichkeit
fährt man fast bis zum Gipfel), einen Ausflug an die Amalfiküste
unternommen (nie wieder am Wochenende, an der ganzen Küste gab es keinen
Parkplatz) und einen Abend die Küste bei Neapel besucht. Kurz vor dem
Beginn der Amalfiküste befindet sich ein kleiner Hafen mit ca 30
Restaurants, an denen am Freitag- und Samstagabend der Bär tanzt. Wir
waren tatsächlich die ersten Touris dort...das hatte schon was.
Von Neapel aus ist es dann nicht mehr weit bis
Rom. Würde die Tour genau so wieder fahren. Lohnt sich absolut. Fazit: die
schönsten Strände, die ich bisher in Europa gesehen habe; eine ideale
Gegend für Kinderurlaub. Und dieser Tafelwein.. ein Genuss !!
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